TTV1 liefert großen Kampf gegen VfR Fehlheim

Nur einen Tag nach dem Sieg gegen Köln-Porz musste der TTV schon wieder an die Regionalliga-Tische. Das Team erwartete den VfR-Fehlheim zum Hessenderby. Die Südhessen reisten mit nahezu „voller Kapelle“ zum TTV Stadtallendorf, d.h. alle drei ukrainischen Akteure standen im Aufgebot.

Der TTV ließ sich davon aber keineswegs beeindrucken und legte los wie Feuerwehr. Der im Vergleich zum Vortrag wie ausgewechselt wirkende Johan Hagberg als auch Memo Gasio boten ihren Gegnern Bondarev und Sarmatov einen großen Kampf. Beide Partien gingen über die volle Distanz von fünf Sätzen und wurden im Entscheidungssatz hauchdünn mit 11:9 bzw. 13:11 entschieden. Beides Mal mit dem glücklicheren Ende für den TTV, der damit überraschend mit 2:0 in Führung ging.

Nachdem im mittleren Paarkreuz weder Linnenkohl gegen Yaremchuk noch Schmitt gegen Freund eine Siegchance hatte, gingen auch die Partien im hinteren Paarkreuz von Pociask und Elzaher über die volle Distanz von fünf Sätzen. Hier allerdings zweimal mit dem besseren Ende für die Gäste aus dem Süden Hessens.

Zur Halbzeit lag der TTV damit mit 2:4 Spielen im Rückstand.

Anschließend keimte noch einmal etwas TTV-Hoffnung auf, denn Johan Hagberg spielte auch gegen Sarmatov richtig gut. Nach Gewinn des ersten Satzes ließ er sich auch durch den knappen Verlust des zweiten Satzes (11:13) nicht aus der Ruhe bringen und gewann die Sätze drei und vier mit 11:9 und 11:8. Eine starke Vorstellung unserer neuen Nummer 1.

Memo Gasio musste dann gegen Bondarev seine erste Saisonniederlage einstecken, aber der nervenstarke Johannes Linnenkohl hielt den TTV durch seinen Sieg gegen Timo Freund im Spiel. Auch hier musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen und beim Stand von 10:10 war das Match an Spannung kaum zu überbieten. Angefeuert von seinen Teamkollegen und der zugelassenen TTV-Fans erspielte sich der TTV-Comebacker den Sieg und verkürzte beim Gesamtstand auf 4:5.

Die leise Hoffnung auf ein Unentschieden kam auf, als Jochen Schmitt und Gregor Pociask den 0:2-Satzrückstand wieder egalisieren konnten und beide Partien in den fünften Satz gingen. Hier kamen aber weder Jochen Schmitt (5:11) noch Gregor Pociask (6:11) in die Nähe des Spielgewinns.

Die Niederlage von Gaber Elzaher gegen Schubert besiegelte am Ende die 4:8-Niederlage.

Vereinschef Rolf-Werner Schmittdiel war dennoch sehr zufrieden mit der Leistung des eigenen Teams: „Das war eine ganz enge Angelegenheit heute. Alle Spieler waren hochmotiviert und haben bis zum Ende alles gegeben. Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Unentschieden gegen diese Top-Team drin gewesen.“