TTV mit erstem Rückrunden-Punkt in der Regionalliga

 

In einem bis zum Schlussdoppel hart umkämpften Spiel trennten sich der TTV Stadtallendorf und der TTC Altena am gestrigen Sonntag mit einem leistungsgerechneten Unentschieden. „Bei insgesamt 27:34 Sätzen können wir mit dem Remis zufrieden sein, auch wenn wir zwischenzeitlich mit 8:6 Spielen geführt hatten“, so TTV-Spieler Ara Karakulak. Dem TTV ebenfalls in die Karten spielte, dass die Gäste aus NRW kurzfristig auf die etatmäßige Nummer 3, Nils Maiworm, verzichten musste.

Der Spielverlauf war von Anfang an sehr eng und kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Dabei hatte der TTV in den Doppeln zu Beginn des Spiels das Glück auf seiner Seite, denn das Spitzendoppel Jendrzjeweski/Karakulak verspielte eine sicher geglaubte 2:0-Satzführung und musste einige Zeit später im fünften Satz sogar zwei Matchbälle abwehren. Dies gelang jedoch bravourös. Am Ende gingen die beiden TTV-Jungs mit 12:10 als Sieger vom Tisch. Die beiden TTV-Kombinationen Janicki/Pociask als auch Schmitt/Zulauf unterlagen dagegen jeweils in drei Sätzen.

In der ersten Einzel-Halbzeit setzten sich dann die engen Matches fort. In jedem Paarkreuz trennte man sich unentschieden, wobei auf Seiten des TTV Patryk Jendrzejewski gegen Wloczko, Ara Karakulak gegen Bosbach und Pociask gegen Slanina ihre Matches zum Halbzeitstand von 4:5 Punkten aus der Sicht des TTV gewinnen konnten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit eroberte der TTV dann erstmals an diesem Tag die Führung, weil neben Jendrzejewski gegen Yordanov auch Adam Janicki gegen die polnische Nummer Zwei der Gäste Wloczko nach 1:2-Satzrückstand noch mit 3:2 Sätzen gewann und damit seinen ersten Sieg im vorderen Paarkreuz feiern konnte.

Der TTV gab nunmehr die Führung in den nächsten beiden Paarkreuzen nicht mehr aus der Hand, weil in der Mitte Schmitt Bosbach ebenso wie Zulauf im hinteren Paarkreuz den jungen Slanina mit jeweils 3:2 Sätzen niederringen konnte.

Somit ging der TTV mit dem Rückenwind einer 8:7-Führung in das Schlussdoppel, das Jendrzejewski/Karakulak gegen Yordanov/Wloczko bestritten. Nach verlorenem ersten Satz erspielte sich das TTV-Duo in den Sätzen Zwei und Drei zwar jeweils klare Satzführungen, konnte diese aber nicht in einen Satzgewinn ummünzen, so dass am Ende wie schon in der Vorrunde ein 8:8 stehen sollte.