Wichtiger Heimsieg für den TTV in der Regionalliga

Vor dem Spiel erwarteten die Mannschaftsführer der beiden Teams ein Duell auf Augenhöhe. Knapp drei Stunden später zeigte sich, dass die beiden Team-Kapitäne mit ihrer Prognose diesmal gründlich danebenlagen. Denn kurz zuvor hatte Ara Karakulak seinen ersten Matchball gegen Benjamin Bator zum ungefährdeten 9:2-Erfolg des TTV gegen Fehlheim verwandelt. Der Sieg im Hessenderby wurde im Nachhinein sogar noch wichtiger, da gleichzeitig Obertshausen sensationell in Köln gewinnen konnte und die Teams von Platz 3 (TTV Stadtallendorf) und dem Relegationsplatz 8 (Fehlheim) sehr eng beieinanderliegen. Der 1. Vorsitzende Rolf-Werner Schmittdiel freute sich über den Erfolg des TTV-Teams gegen Fehlheim, sagte aber, dass das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist: „Wir hatten diesmal in den entscheidenden Momenten einfach auch das notwendige Glück“, so Schmittdiel über den Spielverlauf. Den ersten big point für den TTV landete das Zweier-Doppel Janicki/Pociask, die die Spitzenkombination der Gäste Bator/Tronin mit 3:2 Sätzen in Schach halten konnten. Nach dem Erfolg von Jendrzejewski/Karakulak und der Niederlage von Schmitt/Zulauf ging der TTV damit mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln. Diese Führung bauten Jendrzejewski und Karakulak gegen Bator und Bondarev schnell auf 4:1 Punkte aus, wobei Karakulak das Kunststück gelang, den ersten Satz nach 1:8-Rückstand noch für sich zu entscheiden und schlussendlich mit dem Sieg gegen Bondarev den zweiten big point für den TTV erzielte. Für den dritten big point und damit für die Vorentscheidung sorgte Adam Janicki. In einem begeisternden Spiel wehrte Janicki im fünften Satz beim Stand von 9:10 einen Matchball ab und spielte die Partie anschließend mit 12:10 nach Hause. „Mit dem Rückenwind des Top 48-Sieges gelingt mir zurzeit einfach fast alles“, so Janicki nach dem Spiel. Zulauf egalisierte anschließend die Niederlage von Schmitt gegen Freund. Und als dann auch noch Pociask, der direkt nach der Frühschicht bei seinem Arbeitgeber in die Halle gekommen war, gegen Immel mit 11:9 im fünften Satz gewinnen konnte, führte der TTV zur Halbzeit beruhigend mit 7:2 Spielen. So war es dann auch dem starken Stadtallendorfer Spitzenpaarkreuz vorenthalten, den Sieg perfekt zu machen. Sowohl Jendrzejewski gegen Bondarev als auch Karakulak gegen Bator behielten sicher die Oberhand und sorgten so für den vierten Stadtallendorfer Saisonsieg.