TTV in der Regionalliga: Erstes Heimspiel geht knapp verloren

TTV-Neuzugang Ara Karakulak gewann ein Einzel gegen Köln
TTV-Neuzugang Ara Karakulak gewann ein Einzel gegen Köln

244 Minuten dauerte das erste Heimspiel des TTV Stadtallendorf in der Regionalliga-Saison 2018/2019. Am Ende verließ der TTV Rot-Gold Köln-Porz die Bärenbach-Festung als Sieger und der TTV stand nach der 6:9-Niederlage mit leeren Händen da.

 

Schon zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, dass es ein schwieriges Unterfangen werden könnte, zumindest einen Punkt in Stadtallendorf zu behalten. Nach den Doppeln lag der TTV mit 1:2 Spielen in Rückstand. Die Hoffnung, die der TTV mit der Umstellung der Doppel hegte, ging nicht auf, weil nur Jendrzejewski/Zulauf gewannen. Gehofft hatte man beim TTV auch auf einen Punkt des neuformierten 3er-Doppel Karakulak/Pociask, aber die Kombination war ebenso ohne Chance wie Janicki/Schmitt an Doppelposition 2.

 

Der knappe Rückstand zog sich dann wie ein roter Faden durch die weitere Partie.

 

In der ersten Einzel-Halbzeit punkteten Jendrzejewski, Janicki nach Abwehr von einigen Matchballen  und TTV-Kapitän Zulauf für den TTV und egalisierten damit die Niederlagen von Karakulak, Schmitt und Pociask.

 

In der zweiten Einzel-Halbzeit zunächst das gleiche Bild. Im vorderen Paarkreuz feierte Karakulak gegen Pellny seinen ersten Einzelsieg vor heimischen Publikum. Gleichzeitig verlor Jendrzejewski sein erstes Einzel in dieser Saison gegen einen allerdings gut aufgelegten Vallot Vainula, dem estnischen Spitzenspieler der Gäste.

 

Die Hoffnungen des TTV ruhten dann auf dem mittleren Paarkreuz und damit auf den Schultern von Adam Janicki und Jochen Schmitt. Während Jochen Schmitt gegen Kleeberg den Sieg einfahren konnte, hatte es Janicki schwer das Bollwerk von Dennis Fischer zu durchbrechen. Nach klarem Verlust des ersten Satzes spielte er sich zunehmend besser in die Partie und konnte ausgleichen. Mit fortschreitender Dauer des Spiels allerdings zeichnete sich ab, dass Fischer auf die Schläge von Janicki oftmals noch eine bessere Antwort hatte und am Ende die Oberhand behielt.

 

Beim Zwischenstand von 6:7 gingen dann Zulauf und Pociask in die Box. Zulauf musste gegen Loggia ran, der sich schon im Doppel und in seinem Einzel in hervorragender Form präsentierte. Zulauf verlor den ersten Satz klar, erspielte sich im zweiten Satz dann aber eine 8:5-Führung. Schlussendlich konnte er diese aber nicht in einen Satzgewinn ummünzen und war dann auch im dritten Satz chancenlos.

 

Weil am anderen Tisch Gregor Pociask seiner Favoritenrolle gegen Röll nicht gerecht werden konnte und mit 1:3 Sätzen unterlag, musste der TTV die Partie gegen Köln mit 6:9 auch insgesamt verloren geben.

 

Damit kommt dem Heimspiel gegen Süchteln am kommenden Sonntag um 14:00 Uhr in der Bärenbachhalle schon eine wichtige Bedeutung zu.