Ärgerliche 7:9-Niederlage für den TTV in der Regionalliga

 

Lange Zeit lief die Partie unserer Regionalliga-Jungs beim Tabellenzweiten aus Vernich nach Plan. Der TTV konnte zwei Doppel zu Beginn der Partie für sich entscheiden und konnte die knappe Führung im weiteren Verlauf bis zum Ende der ersten Einzel-Halbzeit verteidigen. Zum Ende hin fehlte dem Team aber sowohl die Puste als auch etwas Fortune.

 

Jendrzejewski/Grohmann und Schmitt/Zulauf sorgten mit ungefährdeten Siegen zunächst für die Führung nach den Anfangsdoppeln. Diese baute Jendrzejewski gegen die Nummer Zwei der Gastgeber, den starken Nachwuchsspieler Tom Mykietin, auf 3:1 aus. Anschließend hatte Marco Grohmann gegen den Bulgaren Teodor Yordanov sogar die Chance auf 4:1 zu erhöhen. Den fünften Satz begann Grohmann furios und erspielte sich schnell eine 4:0-Führung. Unglücklicherweise musste der junge Stadtallendorfer kurze Zeit später den 4:4-Ausgleich hinnehmen, obwohl er sein hohes Spielniveau weiter halten konnte. Der derzeit wohl beste bulgarische Spieler hatte leider immer noch eine bessere Antwort parat und so musste Grohmann am Ende Satz und Spiel noch abgeben.

 

Es folgten drei Paarkreuz-Durchgänge, in dem sich der TTV und das Vernicher Team jeweils die Punkte teilten:

 

Im mittleren Paarkreuz besiegte TTV-Youngster Adam Janicki nach überlegter Leistung den Abwehrstrategen Stanislav Ivanov, den zweiten Bulgaren im Team der Westfalen. Chancenlos war Jochen Schmitt gegen den dritten bulgarischen Spieler im Team, den jungen Angreifer Stefan Todorov.

 

Im hinteren Paarkreuz glich Zulauf mit einem 3:1-Sieg gegen P. Mykietin die vorherige Niederlage von Filip Pindura gegen den stark aufspielenden 14-jährigen Tobias Slanina aus.

 

Gleiches Bild dann zu Beginn der zweiten Einzel-Halbzeit im vorderen Paarkreuz. TTV-Spitzenmann Jendrzejewski erspielte sich gegen den stärker eingestuften Yordanov wie schon in der Vorrunde eine 2:0-Satzführung, musste kurze Zeit später aber den Satzausgleich hinnehmen. Der fünften Satz verlief bis zur Mitte weitgehend ausgeglichen, ehe Jendrzejewski dank seiner aggressiveren Spielweise das Heft in die Hand nahm und den Satz schlussendlich für sich entscheiden konnte. Weil am Nebentisch Marco Grohmann gegen Tom Mykietin nicht wirklich in sein gewohnt druckvollen Offensiv-Spiel fand und die Partie verlor, stand es nur noch 6:5 für den TTV.

 

Der Knackpunkt für den TTV waren dann die drei folgenden Niederlagen von Janicki gegen Todorov, Schmitt gegen Abwehrer Ivanov und von Pindura gegen den älteren der Mykietin-Brüder. Zwar konnte Zulauf mit einem knappen Fünfsatz-Sieg gegen Slanina noch einmal auf 7:8 verkürzen, doch das Schlussdoppel verloren Jendrzejewski/Grohmann deutlich gegen Yordanov/Mykietin.