Drei TTV-Akteure bei den Hessenmeisterschaften am Start

Mit Marco Grohmann, Jochen Schmitt und Johannes Linnenkohl stellt der TTV Stadtallendorf das größte Vereinskontingent der Herren bei den Tischtennis-Hessenmeisterschaften am Wochenende in Ober-Erlenbach. Damit setzt der Verein ein weiteres Ausrufezeichen einer ohnehin bislang sportlich sehr erfolgreichen Saison 2016/2017.

 

Das erstmals auf 24 Teilnehmer reduzierte Feld liest sich wie ein who is who des hessischen Tischtennis - so wie es bei einer hessischen Meisterschaft auch sein soll, allerdings in den letzten Jahren nicht immer war. Gespielt wird zunächst in sechs Vorrunden-Gruppen á vier Spielern. Die beiden Gruppenersten sowie die bestplatzierten Gruppendritten qualifizieren sich für das Achtelfinale, ab dem dann im KO-System weitergespielt wird und der Hessenmeister ermittelt wird. Titelverteidiger ist der ehemalige Fuldaer Zweitliga-Profi Torsten Mähner.

 

Ziel der TTV-Spieler ist es zunächst, sich in die Runde der besten 16 zu kämpfen. Die besten Aussichten hierfür hat Marco Grohmann, der an Position 6 gesetzt ist und es in der Gruppe mit den beiden Oberliga-Akteuren Christian Schneider und Dominik Tischer sowie Dennis Grötzsch zu tun bekommt.

 

Jochen Schmitt wurde in die Gruppe mit Gregor Surnin, dem Spitzenspieler von Oberligist TG Obertshausen gelost. Gegen Surnin konnte Schmitt bei den letztjährigen Hessenmeisterschaften sensationellerweise gewinnen und hat demnach gute Erfahrungen. Die weiteren Gegner von Schmitt sind der Nachwuchs-Akteur Niels Felder und Jan Hartmann.

 

Eine schwere Auslosung erwischte TTV-Neuzugang Johannes Linnenkohl. Er hat es nicht nur mit Dominik Scheja, dem einzigen Akteur des Turniers aus der 2. Bundesliga, zu tun, sondern auch noch mit dem hoch einzuschätzenden Lion Bauer von der TG Obertshausen. In die dritte Partie gegen Sascha Jäger vom Hessenligisten Höchst/Nidder geht Linnenkohl indes als Favorit.

 

In der Doppel-Konkurrenz treten Grohmann/Schmitt gemeinsam an - nicht zufällig, denn im vergangenen Jahr kämpfte sich die Kombination bis ins Endspiel vor. Johannes Linnenkohl wird an der Seite von Dominik Tischer aus Münster spielen. Gegen das Doppel Hartmann/Grötzsch ist im Auftaktspiel sicherlich ein Sieg möglich.

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