Regionalliga-Kracher in Stadtallendorf: TTV 1 als Tabellenführer gegen die Übermannschaft aus Maberzell

Vor einem Jahr gab es die Begegnung zwischen dem TTV Stadtallendorf und der hochkarätig besetzten Reserve des Tischtennis-Bundesligisten TTC Fulda-Maberzell schon einmal: Damals war es das Spitzenspieler in der Oberliga Hessen.

Am kommenden Sonntag empfängt der TTV Stadtallendorf den großen Meisterschaftsfavoriten aus der Domstadt erneut in der Bärenbachhalle - diesmal aber zum Spitzenspiel in der Regionalliga. Los geht es ausnahmsweise erst um 15:00 Uhr.

Der TTV geht nicht nur als aktueller Tabellenführer in diese Partie, sondern auch hochmotiviert und in Bestbesetzung. "Wir spielen seit unserer Rückkehr in die Regionalliga am oberen Limit und haben uns dieses Spitzenspiel hart erarbeitet. Umso größer ist die Vorfreude auf die Partie", so Team-Captain Fabian Moritz.


Die Favoritenbürde liegt indes ganz klar bei Fulda-Maberzell, nicht zuletzt auch, weil der Verein keinen Hehl aus seinen Aufstiegsambitionen macht. Die Aufstellung der Fuldaer liest sich wie das "WHO is who" der Tischtennis-Szene. Die Spiele insbesondere im vorderen und mittleren Paarkreuz werden sicherlich Zweitliga-Niveau haben.


An der Spitze des Team steht mit dem in Deutschland geborenen und für die Slowakei international spielende Thomas Keinath. Der 37-jährige bereitet sich gerade intensiv auf die bevorstehenden Weltmeisterschaften in Düsseldorf vor. 


An Position Zwei spielt mit Fan Bo Meng eines der größten deutschen Nachwuchstalente im Tischtennis. Er ist selbstredend Jugend-Nationalspieler und wird als potenzieller Nachfolger der deutschen Tischtennis-Legende Timo Boll gehandelt. Sein Weg im Tischtennis und in Maberzell ist vorbestimmt: Er soll mittelfristig in die Bundesliga-Mannschaft der Maberzeller integriert werden.


Auch auf den Positionen Drei und Vier sind die Gäste nahmhaft und stark besetzt. Mit Meng Qui und Hans-Jürgen "Hansi" Fischer spielen dort zwei ehemalige Nationalspieler aus dem Land des Tischtennis-Sports China und aus Deutschland. Zu seiner Besten Phase war Fischer mit Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner auf Augenhöhe. 


Im hinteren Paarkreuz wird es ein Wiedersehen mit Jiri Tomaniec geben, der vor seine, Wechsel nach Maberzell lange Zeit das Trikot des TTV Stadtallendorf getragen hat. Er ist aufgrund seiner sympathischen und netten Art ein gern gesehener Gast in Stadtallendorf. Gleiches gilt auch für seinen tschechischen Landsmann Richard Feber, der spielerisch sogar noch stärker einzuschätzen ist.


Und der TTV? Der geht in Bestbesetzung und damit auch mit dem "spielerisch besten TTV-Team aller Zeiten", so Sportvorstand Carsten Zulauf, an den Start. Ob es am Ende reicht, auch dem großen Favoriten in Bedrängnis zu bringen, das sei mal in Frage gestellt. "Fakt ist aber auch, dass nicht Maberzell, sondern wir als Tabellenführer in die Partie gehen", so Zulauf weiter.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0