Johannes Linnenkohl bei der Bundesrangliste der Jugend am Start

Es hat noch geklappt für Johannes Linnenkohl: Am Freitag Vormittag kam der erlösende Anruf und die damit verbundene Spielberechtigung für das Top-48-Turnier der Jugend in Preetz.

 

Die Sporttasche war schnell gepackt und nur einige Stunden später traf der TTV-Youngster am Spielort ein und absolvierte am Freitag Abend noch eine Trainingseinheit mit seinen hessischen Kollegen.

 

Am Samstag Morgen dann startete das Turnier. Gespielt wurde in acht Gruppen zu je sechs Personen. Die beiden Gruppenersten qualifizierten sich für die Platzierungsspiele um die Ränge 1-16, die dritt- und viertplatzierten der Vorrundengruppe spielten die Plätz 17-32 aus und die beiden Letztplatzierten der Vorrunde kämpften weiter um die Plätz 33-48.

 

Johannes Linnenkohl wurde in eine schwere Gruppe gelost und bekam es gleich mit seinem hessischen Teamkollegen Niels Felder vom Oberligisten Biebrich zu tun. Hier fand Johannes nur schwer in die Partie und musste sich glatt in drei Sätzen geschlagen geben. Nervenstark präsentierte sich der 17-Jährige dann in seinem zweiten Gruppenspiel gegen Til Puhlmann aus Mecklenburg-Vorpommern. Nach einer 2:1-Satzführung stand Johannes im vierten Satz bei 10:10 Punkten dicht vor dem Sieg, musste den Satz aber noch verloren geben. Im fünften Satz hielt er der Belastung jedoch stand und entschied diesen mit 11:9 für sich.

 

Anschließend wartete mit Alexander Gerhold einer der großen Turnierfavoriten auf Johannes. Entsprechend motiviert ging Johannes an den Tisch und lieferte dem Baden-Württemberger besonders in den Sätzen 2 und 3 einen großen Kampf. Leider verlor er beiden Sätze hauchdünn mit nur jeweils zwei Punkten Unterschied, so dass die zweite Niederlage im dritten Spiel zu Buche stand.

 

In die folgenden Partien gegen Nicolas Flügel und Lukas Schwarz ging Johannes dann mit großen Hoffnungen. Nur noch ein Sieg war nötig, um die Platzierungsspiele 17-32 zu erreichen. In beiden Matches aber gelang es Johannes nicht, sein spielerisches Potenzial abzurufen. Eher war das Gegenteil der Fall. Er verkrampfte zusehends und musste nach der 0:3-Niederlage gegen Flügel auch gegen Schwarz eine 0:3-Niederlage hinnehmen, so dass es am Ende "nur" zu den Platzierungsspielen um die Plätze 33-48 reichen sollte.

 

Hier gelang Johannes zumindest noch der Sprung unter die Top-40, da er seine Zwischenrunden-Gruppe mit 2:1 Siegen abschloss.

 

 

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