TTV meldet sich mit Paukenschlag in der Regionalliga zurück

Tolle Kulisse beim TTV-Auftakt gegen Ronsdorf
Tolle Kulisse beim TTV-Auftakt gegen Ronsdorf

 

Der TTV Stadtallendorf hat sich in Rekordzeit wieder in der Regionalliga akklimatisiert – und dass vor der Rekord-Kulisse von 73 Zuschauern. Gegen den Mitaufsteiger aus Ronsdorf, einem Wuppertaler Vorort, verwandelte das TTV-Team um Neu-Kapitän Fabian Moritz einen zwischenzeitlichen 2:4-Rückstand in einen ungefährdeten 9:4-Sieg. Die beiden Neuzugänge Patryk Jendrzejewski und Johannes Linnenkohl wußten dabei ebenso zu überzeugen wie der Rest der Truppe.

 

Dabei ließen sich die TTV-Asse auch durch den durchwachsenen Start in den Anfangsdoppeln nicht irritie-ren, aus denen man mit einem Rückstand von 1:2 Spielen hervorging. Den TTV-Punkt erspielten Moritz/Grohmann in souveräner Art und Weise. Das neuformierte TTV-Doppel Jendrzejewski/Linnenkohl hätte fast noch für den zweiten TTV-Doppelpunkt an diesem Tag gesorgt, schlussendlich musste sich die neue Kombination aber denkbar knapp dem Spitzendoppel der Gäste geschlagen geben.

 

Im vorderen Paarkreuz spielte Neuzugang Jendrzejewski die ersten beiden Sätze souverän nach Hause. Anschließend verlor er aber etwas den Faden und musste sogar den Satzausgleich zum 2:2 hinnehmen. Im fünften Durchgang behielt er aber die Nerven und punktete erstmals im Trikot des TTV. „Ich kann deutlich besser spielen, aber das erste Spiel für einen neuen Verein ist nie einfach“, so der sichtlich erleichterte 26-Jährige.

 

Nach den folgenden beiden Niederlagen von Fabian Moritz und Filip Pindura zum zwischenzeitlichen 2:4 war das Momentum allerdings schnell wieder auf der Seite der Gäste. Zum Glück nicht lange, denn Marco Grohmann leitete mit seinem souveränen 3:0- Erfolg die Wende ein. Bei Youngster Johannes Linnenkohl war von Aufregung in seinem ersten Einsatz für den TTV nichts zu spüren. Von Beginn an nahm er das Heft in der Partie gegen Wolter in die Hand und bestimmte die Partie nach Belieben, so dass am Ende der 4:4-Ausgleich stand. Ihm in nichts nach stand Jochen Schmitt, der nach verlorenem ersten Satz gegen den stärker einzuschätzenden Höhl immer mehr an Sicherheit gewann und so die Sätze 2,3 und 4 für sich entschied.

 

Als dann auch noch Patryk Jendrzejeski das Duell der Spitzenspieler gegen Minh Tran Le für sich entscheiden konnte, war der Bann gebrochen. Fabian Moritz und erneut Marco Grohmann spielten groß auf und erspielten den Matchball für Filip Pindura. Der ließ sich nicht zweimal bitten und machte mit seinem Sieg gegen Harler den ersten Regionalliga-Sieg des TTV in dieser Saison perfekt.

 

Auch in der neuen Besetzung wurde schon im ersten Spiel deutlich, dass sich der TTV auf eines verlassen kann: Die mannschaftliche Geschlossenheit ist und bleibt ein wichtiger Erfolgsfaktor des Teams – auch in der Regionalliga.

 

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