TTV1: Moritz und Zulauf punkten dreifach

 

Am Sonntag war wieder Heimspiel für den TTV. Vor gut besuchter Halle empfing man den Tabellennachbar TV Braunfels. Die Aufsteiger spielten bis dato eine starke Saison, was ein enges Spiel prophezeite. So kam es dann auch: Nach drei umkämpften Doppel stand es 2:1 für den TTV. 

Jetzt wartete das starke vordere Paarkreuz mit Milosz Przybylik und Xiaojun Gao auf die Spitzenspieler des TTVs. Grohmann kämpfte stark, hatte aber in den entscheidenden Situationen einfach nicht das nötige Glück auf seiner Seite, wodurch er letztendlich mit 1:3 unterlag. Anders dagegen Fabian Moritz. Er fightete sich gegen Gao, der bis dahin nur ein Spiel verloren hatte, wieder zurück ins Spiel. Im Fünften zog Gao mit 5:1 schnell davon, doch Fabian gab nicht auf. Die Halle peitschte ihn nach vorne. Er wehrte einen Matchball ab und drehte das Spiel zum 3:2.

Auch in der Mitte kamen unsere Jungs nicht über ein 1:1 hinaus, was den Zwischenstand von 4:3 zur Folge hatte. Als dann das gewohnt starke hintere Paarkreuz des TTV mit Schmitt und Zulauf an die Platte musste. Zulauf hatte mit Dworschak keine großen Probleme, doch Schmitt musste gegen Neul ganz schön kämpfen. Erst im letzten Satz konnte er sich durchsetzen, wodurch sich der TTV das erste Mal mit mehr als einem Punkt absetzen konnte.

 

Beim Stand von 6:3 musste Moritz dann gegen den starken Milosz Przybylik spielen. Überraschend deutlich siegte Moritz mit 3:1. Ganz starke Leistung unserer Nummer 1. Das Kuriose an diesem Spiel: Moritz führte im ersten Satz 8:0 und Przybylik glich zum 8:8 aus, was Moritz nicht davon abhielt diesen Satz zu gewinnen. Auch Grohmann machte gegen Gao ein Top-Spiel. Schnell ging der junge TTV-Mann mit 2:0 in Führung. Nach zwei hart umkämpften Sätzen fand er sich leider bei einem Spielstand von 2:2 wieder. Die Halle versuchte Grohmann nach vorn zu peitschen doch der Chinese war immer einen Punkt voraus wodurch Grohmann 2:3 verlor. Neuer Spielstand: 7:4.

 

In der Mitte bekamen die Zuschauer dann einen echten Leckerbissen zu sehen: Im Spiel von Kuternozinski gegen Lattermann spielten die beiden wahrscheinlich den Ballwechsel der Saison, wen nicht sogar den Ballwechsel des Jahrzehnts. Lattermann drängte Kuternozinski bis an die Bande, wo dieser in Ballonabwehr überging. Lattermann schlug oft auf die Rückhand des Polen, denn wenn der Ball in dessen Vorhand kam folgte meist ein starker Topspin, den Lattermann gekonnt in die Rückhand blockte. Erst nach gefühlt 50 Ballberührungen und nach mehrerem Raunen, weil ein Zuschauer dachte den kriegt Kuternozinski nicht mehr, flog der Ball wenige Zentimeter zum Punkt für Lattermann am Tisch vorbei. Obwohl Kuternozinski sich lange wehren konnte, siegte Lattermann verdient mit 3:1. Einfacher hatte es dagegen Pindura. Er gewinnt 3:0 und sichert so den Punkt für den TTV.

Bei 8:5 unterlag dann Jochen Schmitt dem Braunfelser Dworschak dann mit 1:3, weshalb die ganze Halle auf den Kampf, den sich Zulauf und Neul lieferten, mit riesiger Anspannung schaute. Zulauf gewann Satz 1 sehr stark musste dann aber ziehen lassen, wodurch Neul das Heft in die Hand nahm und sogar 2:1 in Führung ging. Zulauf merkte, dass mehr drin war gegen den Mann mit den „komischen“ Spiel. Die ganze Halle stand hinter unserer Nummer 6. Er kämpfte sich wieder ran. Satz 4 drehte er, somit ging es jetzt in den Spielentscheidenden fünften Satz. Jetzt war Zulauf im Tunnel doch Neul ließ nicht locker. Doch das Momentum blieb auf Zulaufs Seite. Er sicherte sich den alles entscheidenden Satz und sorgte so für den 9:6 Endstand. Scherzend sagte er nach diesem Krimi: „Jetzt kannst du ja erstmals nach der Jahrtausendwende titeln: Matchwinner Zulauf machte 3 Punkte“.

 

Nächstes Spiel ist am Samstag in Kriftel.

 

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