TTV1: Pflicht erfüllt, Kür vermasselt

Die 1. Mannschaft des TTV Stadtallendorf hat die Hürde des Auswärtsspiel
bei Aufsteiger NSC Watzenborn-Steinberg souverän gemeistert. Tags darauf
lief gegen den zweiten Liga-Neuling Gießen dagegen nicht viel zusammen.
Viel schlimmer als die 2:9-Niederlage wiegt allerdings der Verlust von
Slawomir Karwatka, der sich in seinem Einzel im ersten Satz einen
Achillessehnenabriss zufügte.

In Watzenborn war schon nach dem Gewinn aller drei Doppeln klar, dass sich
der TTV keine Blöße geben wird. Anschließend machte sich der TTV das Leben
aber schwerer als erwartet, da beide Einzel im Spitzenpaarkreuz verloren
wurden. Michal Kuternozinski und Filip Pindura stellten jedoch durch Siege
gegen Grötzsch und Kirchherr schnell die alte Drei-Punkteführung wieder
her. Kurz vor der Pause musste Carsten Zulauf einem gut aufgelegten Jakob
Armbruster zum Sieg gratulieren, während Jochen Schmitt in seiner Partie
gegen Jan Hartmann über volle Distanz von fünf Sätzen gehen musste. Nach
9:7-Führung im Entscheidungssatz musste Schmitt trotz eigenem Aufschlag den
Ausgleich zum 9:9 hinnehmen. Anschließend wurde sein Offensiv-Mut aber mit
zwei Punkte und dem Gewinn des Matches belohnt.

Nach der Halbzeit drehten Fabian Moritz und Marco Grohmann den Spieß im
vorderen Paarkreuz um und entschieden beide Spiele für sich. Die
8:3-Führung war die Vorentscheidung. Die anschließende knappe
Fünfsatz-Niederlage von Kuternzinski gegen Kirchherr fiel nicht mehr
sonderlich ins Gewicht, da Filip Pindura mit seinem zweiten Einzelsieg an
diesem Tag für die finale Entscheidung zum 9:4 sorgte.

Im zweiten Auswärtsspiel am Wochenende musste der TTV ohne seinen beruflich
leider verhinderten Spitzenmann Fabian Moritz in Gießen antreten. Die
ungünstigen Voraussetzungen sollten sich im Laufe des Spiels noch weiter
verschlechtern. Zwar gewann das neuformierte Spitzendoppel Grohmann/Pindura
hauchdünn gegen Maruk/Buchenau. Allerdings sollte das für lange Zeit der
einzige TTV-Punkt bleiben. Der ins vordere Paarkreuz aufgerückte Michal
Kuternozinski unterlag trotz sehr guter Leistung gegen Katus ebenso im
fünften Satz wie Jochen Schmitt trotz 2:0-Satzführung gegen Gaber.


Der Sieg von Carsten Zulauf gegen Jürgen Boldt wurde dann überschattet von der
schweren Verletzung von Slawomir Karwatka, die er sich beim Stand von 10:9
Punkten im ersten Satz gegen Routinier Buchenau zugezogen hatte. Marco
Grohmann hatte in seinem zweiten Einzel gegen Katus die Sensation auf dem
Schläger. Schlussendlich war ihm aber an diesem Tag wie dem gesamten Team
das Glück nicht hold, sodass er im Entscheidungssatz mit 10:12 Punkten
denkbar knapp das Nachsehen hatte.


Slawo, der ganze TTV wünscht dir gute Besserung und schnelle Genesung.

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