Nordhessen gutes Pflaster für den TTV 1

Nordhessen bleibt in dieser Saison ein gutes Pflaster für den TTV Stadtallendorf. In den beiden Auswärtsspielen holte der TTV drei von vier möglichen Punkten. Etwas überraschend war aber die Aufteilung der drei Punkte. Gegen Abstiegskandidat TSV Besse kam der TTV nicht über ein 8:8-Unentschieden hinaus. Am nächsten Tag gelang dem Team dann allerdings eine Wiederholung des Vorrunden-Erfolges gegen den favorisierten SVH Kassel.

 

Beim stark abstiegsbedrohten „ewigen Konkurrenten“ Besse lief die Partie nicht nach Maß. Zwei der drei Anfangsdoppel gingen im fünften Satz verloren, wobei Kuternozinski/Karwatka sogar einen Matcbball ungenutzt haben lassen.

 

Fabian Moritz hielt den Rückstand auf einen Punkt begrenzt durch einen umkämpften Sieg gegen Wasik. Die zur Zeit bärenstarke Mitte des TTV mit Michal Kuternozinski (gegen Bierwirth) und Marco Grohmann (gegen den Polen Kaszuba) sorgte dann mit zwei Siegen für die erste TTV-Führung an diesem Tag. Die Führung währte aber nicht lange. Im hinteren Paarkreuz mussten sowohl Slawo Karwatka als auch Carsten Zulauf ihre Spiele abgeben, wobei insbesondere TTV-Kapitän Carsten Zulauf zur Zeit seiner Form weit hinterher läuft.

 

In der zweiten Halbzeit gab es in den Paarkreuzen jeweils eine Punkteteilung. Fabian Moritz und Marco Grohmann feierten jeweils ihre zweiten Einzelerfolge, während Slawo Karwatka zum ersten Mal Peter Beck besiegen konnte. Carsten Zulauf hatte dann bei 10:8-Führung im fünften Satz gegen Stas Blumhardt die Führung auf dem Schläger, konnte das Spiel aber nicht nach Hause bringen.

 

Das Schlussdoppel beim Stand von 7:8 Spielen war dann aber eine klare Sache für Fabian Moritz und Marco Grohmann und damit auch für den TTV.

 

Am darauffolgenden Tag ging der TTV überraschenderweise ohne eigenes Zutun mit einer 3:0-Führung in die Partie beim eigentlich höher eingeschätzten SVH Kassel. Bei Kassel fehlten die Leistungsträger Noah Weber und Sascha Röhr.

 

So ging der TTV mit 2:1 Spielen aus den Doppeln. Fabian Moritz und Marco Grohmann zeigten einmal mehr ihre Klasse als verlässliches Spitzendoppel des TTV.

 

Der TTV ließ sich dann auch nicht aus der Ruhe bringen, als beide Einzel im vorderen Paarkreuz verloren gingen. Vier Einzelsiege in Folge durch Michal Kuternozinski, Marco Grohmann, Jochen Schmitt und Slawek Karwatka bedeuteten eine komfortable 6:3-Halbzeitführung.

 

Im vorderen Paarkreuz gingen dann wieder beide Spiele an die starken Gastgeber. Damit hatten die Nordhessen ihr Pulver aber weitgehend verschossen – weil in diesen Tagen auf Michal Kuternozinski und Marco Grohmann in diesen Tagen besonderer Verlass ist. Beide gewannnen ihre Einzel und sorgten mit der 8:5-Führung für eine Vorentscheidung. Slawo Karwatka unterlag Marco Hilgenberg, so dass Jochen Schmitt den Schlusspunkt setzte.

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