TTV 2 siegt im Derby in Marbach

Beim Derby in Marbach musste die Zweite kurzfristig aus beruflichen Gründen auf Stammspieler Andre Wuttke verzichten. Edelreservist und Kreis-sportwart Rolf-Werner Schmittdiel musste erneut einspringen. Auf der anderen Seite ging auch der TSV Marbach stark gehandicapt in die Partie.

Spitzenmann Alexander Probst trat verletzt mit einem Muskelfaserriss an und konnte kein Doppel spielen.


Schmidt/Boos gewannen erwartungsgemäß glatt gegen das Ersatzdoppel Schoon/Dudda. Pociask/Schulze fieferten sich zwar einen harten Kampf gegen Kattenborn/Hainer, verloren aber am Ende knapp. Das Verlegenheitsdoppel App/Schmittdiel war sicherlich nicht favorisiert. Aber die erfahrenen Strategen konnten gegen Mösbauer/ Schäfer überraschend deutlich mit 3:0 Sätzen gewinnen.


Im vorderen Paarkreuz trat Alex Probst dann gegen Gregor Pociask an, spielte trotz der Verletzung aus dem Stand hervorragend und konnte unsere Nummer Zwei besiegen. Am anderen Tisch gelang Jochen Schmitt ein ungefährdeter Sieg gegen Abwehrer Georg Kattenborn.


In der Mitte konnten sich danach Mösbauer glücklich mit 3:2 gegen Stefan App durchsetzen und Torsten Schoon recht glatt gegen Niklas Boos, der sich zudem noch an der Schulter verletzte. Marbach führte damit mit 4:3 Spielen.


Im hinteren Paarkreuz waren eigentlich beide Marbacher leicht favorisiert. Senior R.W. Schmittdiel zeigte eine tolle Leistung gegen Abwehrmann Christian Hainer und gewann souverän ohne Satzverlust. Harald Schulze führte bereits 2:0 gegen Ingo Schäfer, gab dann aber das Heft aus der Hand. Im fünften Satz drehte Harvey Schulze den Spieß dann wieder um und holte die TTV-Führung zurück.


Zu Beginn der zweiten Halbzeit schenkte Probst nach dem 1. Satz gegen Jochen Schmitt ab und Gregor Pociask erhöhte für die Stadtallendorfer mit

einem deutlichen 3:0 auf 7:4. Im anschließenden Schlüsselspiel gewann Abwehrstratege Stefan App in drei umlämpften knappen Sätzen gegen Schoon, ehe Niklas Boss verletzungsbedingt abschenken musste.


Harvey Schulze unterlag Hainer, so dass der Druck des Gewinnen müssens auf Rolf-Werner Schmittdiel lastete. Schmittdiel gelang es, dem Spiel seinen taktischen Stempel aufzudrücken. Er hielt Schäfer kurz und wehrte nach gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang sogar drei Satzbälle ab. Im dritten Satz lief es dann wie am Schnürchen und Schmittdiel machte den Siegpunkt.

 

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