News update TTV 1: Gala-Vorstellung gegen TuS Kriftel

Sein Doppelsieg mit M. Kuternozinski war die Wende: Slawomir Karwatka (Bild: M. Hoffsteter)
Sein Doppelsieg mit M. Kuternozinski war die Wende: Slawomir Karwatka (Bild: M. Hoffsteter)

Aller guten Dinge sind drei - dem Kantersieg in Biebrich und dem Pflichtsieg in Nieder-Roden ließ unser Oberliga-Team am gestrigen Sonntag eine Gala-Vorstellung gegen den TuS Kriftel folgen. 9:3 hieß es am Ende für unsere Jungs. Mit diesem Sieg hat sich die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte der stärksten Oberliga Hessen seit vielen Jahrzehnten festgesetzt und belegt aktuell Platz 4.

Zu Beginn der Partie musste der TTV allerdings auch kritische Momente überstehen. Durch die überraschende Niederlage von Moritz/Grohmann sowie den Spielverlust von Tomaniec/Schmitt (nach allerdings starker Leistung und sogar einem nicht verwandelten Matchball) lag der TTV schnell mit 0:2 Spielen in Rückstand. Kuternozinski/Karwatka sorgten mit ihrem Sieg anschließend für den ersten TTV-Punkt an diesem Tag.

Hart umkämpft waren die ersten Einzelspiele des Tages. Sowohl Fabian Moritz als auch Jiri Tomaniec mussten über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen. Favorit Moritz hielt einen stark aufspielenden Schlicht mit 11:9 Punkten in Schach. Mit dem gleichen Ergebnis gewann Jiri Tomaniec gegen TuS-Spitzenspieler Fröhlich-Wagenbach. Es war sein erster Sieg gegen Fröhlich-Wagenbach überhaupt.

Die "Tradition der engen Matches" schrieben dann in mittleren Paarkreuz Michal Kuternozinski und Youngster Marco Grohmann fort. Michal lieferte sich mit Stockhofe ein offenes Rennen und war nach seinem Fünfsatz-Sieg sichtlich erleichtert. Eine 2:0-Satzführung und eine 6:2 Punkte-Führung erspielte sich Marco Grohmann gegen den ein Jahr jüngeren Nogami - und kam doch noch einmal in Bedrängnis. Dass Marco Grohmann trotz Verlust der Sätze 3 und 4 im Entscheidungssatz wieder das Heft in die Hand nahm und das Spiel gewann, spricht für Marco.

Den 0:2-Rückstand nach den Eimgangsdoppeln hatte der TTV zu diesem Zeitpunkt in eine 5:2-Führung verwandelt. Slawomir Karwatka mit einem ungefährdeten 3:1-Erfolg gegen Schindling und eine bärenstarker Jochen Schmitt gegen den bis dato in der Rückrunde noch unbesiegten Christian Schneider bauten die Führung in der Folge sogar auf 7:2 aus.

Der auch in der Rückrunde sehr souverän agierende Fabian Moritz erhöhte durch einen 3:0-Sieg gegen Fröhlich-Wagenbach auf 8:2. Da Jiri Tomaniec gegen Schlicht unterlag, verwandelte Michal Kuternozinski gegen Nogami den zweiten "Team-Matchball" zum 9:3-Sieg des TTV.

Ende Februar wird der TTV dann zum Spitzenspiel des Tabellen-Vierten beim Tabellen-Zweiten nach Langenselbold reisen.

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