News update TTV 1: Verpatzter Rückrunden-Auftakt

Blieb im Einzel ungeschlagen: TTV-Spitzenmann Fabian Moritz
Blieb im Einzel ungeschlagen: TTV-Spitzenmann Fabian Moritz

Mit einer unerwarteten Niederlage gegen den TTC Elz ist die Oberliga-Mannschaft des TTV Stadtallendorf in die zweite Saisonhälfte gestartet. Die Spieldauer von 4:45 Stunden macht deutlich, dass es ein harter Kampf war, den sich die beiden Mannschaften am Sonntagnachmittag in der Bärenbachhalle lieferten.

Schon die Anfangsdoppel gaben einen Vorgeschmack auf das, was noch folgen sollte. Moritz/Grohmann punktete zunächst in gewohnt souveräner Manier für den TTV. An der Nebenplatte verlangten Tomaniec/Zulauf dem Spitzendoppel der Gäste alles ab und gestaltete die Partie bis in die Mitte des fünften Satzes offen. Dann aber riss der Faden ab und das Spiel ging verloren. Noch ärgerlicher war die anschließende Niederlage von Kuternozinski/Karwatka im dritten Doppel. Bei 2:1-Satzführung erspielten sich die beiden TTV-Akteure im vierten Satz sogar zwei Matchbälle, konnten diese aber nicht verwerten. Im fünften Satz liefen Kuternozinski/Karwatka ständig einem Rückstand hinterher, so dass auch diese Partie für den TTV verloren ging.

In den ersten Einzeln legte der TTV einen Gang zu. Spitzenspieler Fabian Moritz hielt Laux in drei Sätzen klar in Schach und Jiri Tomaniec bewies einmal mehr sein Kämpferherz. Im fünften Satz lag er gegen Horn bereits mit 0:5 Punkten und wenig später auch mit 7:9 Punkten in Rückstand, kämpfte unermüdlich weiter und wurde hierfür am Ende mit einem Sieg belohnt. Als anschließend auch noch der in der Rückrunde in das mittlere Paarkreuz aufgerückte Marco Grohmann gegen Frackowiak als auch Michal Kuternozinski gegen Seyffert gewinnen konnten, führte der TTV komfortabel mit 5:2 Spielen.

Im hinteren Paarkreuz ging es dann, wie so oft an diesem Tag, in beiden Spielen in den Entscheidungssatz. Dass es überhaupt soweit kam, war insbesondere bei der Partie von Carsten Zulauf gegen Bauer unnötig. Mit 7:1 Punkten lag der TTV-Kapitän im vierten Satz bei 2:1-Satzführung bereits vorne, gab dann das Heft aber aus der Hand. Er verlor diesen Satz noch und war im fünften Satz dann ohne Chance gegen den jungen Elzer. Auch Slawek Karwatka machte es an diesem Tag nicht besser, wenngleich er den fünften Satz gegen Jeuck sehr ausgeglichen gestalten konnte. Am Ende unterlag der Routinier aber mit 8:11 Punkten.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machte es Fabian Moritz gegen Horn besser als seine TTV-Kollegen. Er musste zwar auch in den Entscheidungssatz, ließ sich in diesem aber nicht die Butter vom Brot nehmen und bestimmt das Spielgeschehen am Tisch. Weil Jiri Tomaniec zeitgleich gegen Laux unterlag, blieb es bei der knappen TTV-Führung. Diese sollten auch nach den Spielen im mittleren Paarkreuz Bestand haben. Marco Grohmann erspielte gegen Seyffert trotz Problemen beim Rückschlagspiel seinen zweiten Tagessieg, den Michal Kuternozinski gegen Frackowiak allerdings verpasste.

Mit einer 7:6-Führung im Rücken machte sich der TTV Hoffnung auf einen doppelten Punktgewinn. Slawo Karwatka unterlag Bauer jedoch recht deutlich und auch bei Carsten Zulauf lief es an diesem Tag nicht wirklich rund. Dennoch schaffte er es gegen Jeuck in den Entscheidungssatz und wehrte beim Stand von 8:10 Punkten einen Matchball ab. Der nächste Punkt und damit das Spiel ging dann aber an Elz.

Im anschließenden Schlussdoppel standen sich Moritz/Grohmann auf Seiten des TTV und die Kombination Laux/Jeuck gegenüber. Zwei der ersten drei Sätze entschied Moritz/Grohmann für sich. Dann aber kam es zu einem Bruch im Spiel und die Elzer Akteure gewannen zunehmend die Kontrolle über das Spiel und gewannen folgerichtig die Partie.

Am Ende einen langen Tischtennis-Nachmittags fasste TTV-Kapitän Carsten Zulauf die Partie kurz, aber prägnant zusammen: „Zu aller Erst haben wir heute einfach nicht das gezeigt, was wir können. Der Motor ist an zu vielen Stellen noch nicht rund gelaufen und wir haben dadurch die uns bietenden Chancen liegen lassen.“


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