Veranstaltung des TTV Stadtallendorf aus Anlass der Geburtstage von Alois Eller und Vorstand

"Es gibt viele Parallelen zwischen unseren Vereinen" - ein größeres Lob kann es für einen Tischtennis-Verein wie den TTV Stadtallendorf kaum geben. Getätigt hat diese Aussage kein Geringerer als Andreas Preuss, Manager des Deutschen Rekordmeisters im Tischtennis Borussia Düsseldorf. Andreas Preuss war neben dem Präsidenten des Hessischen Tischtennis-Verbandes, Dr. Norbert Englisch, der Einladung des TTV Stadtallendorf gefolgt, um am Abend des 2. Mai die runden Geburtstage der beiden wichtigsten Personen für die Entwicklung des Tischtennis-Sports in Stadtallendorf zu feiern.

Tischtennis in Stadtallendorf ist untrennbar mit den Namen von Alois Eller, der seinen 80. Geburtstag feierte und Rolf-Werner Schmittdiel (60. Geburtstag) verbunden. Beide waren es, die Mitte der 1980er-Jahre in ihren jeweiligen Abteilungen und Vereinen den einige Jahre zuvor bereits einmal gescheiterten Fusionsgedanken aufnahmen und gegen teilweise erhebliche Widerstände forcierten. Die Idee hinter den Bemühungen formulierte Alois Eller schon seinerzeit in wenigen, aber klaren Worten "Warum sollten wir uns das Leben gegenseitig schwer machen, wenn wir mit einer Stimme lauter sprechen und mehr erreichen können als alleine?"

Beide Jubilare, das hoben sowohl Andreas Preuss als auch Laudator Dr. Norbert Englisch in ihren Reden am Abend hervor, zeichneten und zeichnen sich dadurch aus, "dass sie ihren Worten auch Taten folgen lassen". So führte die Überzeugungsarbeit, die Eller und Schmittdiel in ihren Abteilungen und Vereinen leisteten, schlussendlich dann auch zu großen Zustimmungen in den geheimen Abstimmungen über eine Fusion und der TTV Stadtallendorf, wie wir ihn heute kennen, war geboren.

Mehr als 120 Mitglieder des heutigen TTV Stadtallendorf ehrten die beiden Jubilare mit ihrer Teilnahme an der Veranstaltung am Freitag Abend im würdigen Rahmen der modernen Stadthalle in Stadtallendorf. Begrüßt wurden die Festgäste von Bürgermeister Christian Somogyi, der die große Leidenschaft, mit der sich sowohl Alois Eller als auch Rolf-Werner Schmittdiel ehrenamtlich für den TTV engagieren, hervorhob. Anschließend referierte Andreas Preuss, der mit Borussia Düsseldorf seit Jahrzehnten einen der erfolgreichsten deutschen Sportvereine führt, über seine Arbeit und zog dabei immer wieder Vergleiche mit dem TTV. Ein wichtiger Punkt für die Zukunftsfähigkeit von Vereinen sieht der ehemalige Bundesliga-Trainer insbesondere in einem harmonischen und sich gegenseitig befruchtenden Zusammenspiel zwischen Leistungs- und Nachwuchssport. Nur auf ein Pferd zu setzen, sei hier zu wenig und der Spitzensport in einem Verein habe über eine "Leuchtturm"-Funktion auch stets positive Wirkung auf den Nachwuchs- und Breitensport.

Nach einer gelungenen musikalischen Einlage von TTV-Spieler Jochen Schmitt hob HTTV-Präsident in seiner Laudatio die großartigen Verdienste von Alois Eller und Rolf-Werner Schmittdiel hervor und dankte dabei auch dem langjährigen Vorsitzenden des TTV Stadtallendorf, Herbert Freiberger, für seine Verdienste um den Tischtennis-Sport in Stadtallendorf. Der TTV "gehört nicht nur sportlich, sondern auch was die Organisation von Veranstaltungen betrifft, zu den besten Adressen im hessischen Tischtennis", so Dr. Englisch.

Zu dem stimmungsvollen Abend trugen auch die gelungenen Kommentare von Moderator Herbert Köller bei, der in gewohnt souveräner und humorvoller Weise durch das knapp zweistündige Festprogramm führte.

 

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