TTV Stadtallendorf besucht Partnerstadt St.Ives in England

Bereits zum 19.male trafen sich die beiden Tischtennisvereine aus Stadtallendorf und St.Ives England im Rahmen ihres alle zwei Jahre stattfindenden Deutsch-Englischen Jugendaustausches diesmal wieder in England. Seit 33 Jahren findet dieser Austausch nunmehr statt. Ostern 1981 hat Alles angefangen. In den ersten Jahren traf man sich jedes Jahr. Später ab 1987 wurde der Rhythmus auf alle zwei Jahre vereinbart. Insgesamt 30 überwiegend jugendliche Teilnehmer nahmen an der Busfahrt in die Partnerstadt Stadtallendorfs teil. Davon besuchten 14 TTV-Mitglieder erstmals die Partnerstadt der Stadt Stadtallendorf in England.

 

Nach der Überfahrt am Gründonnerstag mit der Fähre Calais-Dover und insgesamt 13,5 Stunden Fahrt, wurde die Gruppe wie immer herzlich am Leisure-Center (Freizeitzentrum)  um 19.00 Uhr Ortszeit empfangen. Alle Teilnehmer wurden wie immer privat in Gastfamilien des St.Ivo TTC untergebracht.

Am Karfreitag gab es gleich morgens unter fachkundiger Führung von dem orts- und geschichtskundigen Museumsleiter eine ausführliche Stadtbesichtigung. Am Nachmittag fanden die Mannschaftsvergleichskämpfe statt.

Am Samstag besuchte die deutsche Gruppe die berühmte Hauptstadt Englands London mit all ihren Sehenswürdigkeiten. Nach einer dreistündigen Führung mit dem Bus konnte jeder London auf eigene Faust kennen lernen.

Am Sonntag fand das große Tischtennis Einzel und Doppelturnier in verschiedenen Altersklassen statt. Hier konnten die Deutschen einige Sieger stellen. Die Herrenklasse gewann der 60.Jahre „junge“ englische Routinier Mick Harper. Der TTV hatte diesmal nicht seine stärksten Spieler in England. Dafür gewann Batuhan Sahin aus Neustadt das Jugendturnier. Die Doppelpaare werden traditionell mit einem Deutschen und einem Engländer besetzt. Meistens spielen Gastgeber und Gast zusammen. Hier glänzten bei den Herren Marc Fisher und Klaus Reitmeier und bei der Jugend Sam Mercer und Marius Hießerich.

Den Ostermontag nutzten einige Teilnehmer zum Kirchgang. Der Rest des Tages war zur freien Verfügung mit den Gastgeberfamilien. Einige Teilnehmer sahen sich dabei die berühmte Universitätsstadt Cambridge an.

 

Am Dienstag fand der offizielle Teil und die Siegerehrung des Einzelturnieres im Vereinshaus des örtlichen Golf-Clubs statt. Alle Sieger erhielten Pokale. Nach der Eröffnungsansprache des englischen „Chairmans“ Richard Wells bedankte sich der 1.Vorsitzende des TTV Rolf-Werner Schmittdiel besonders bei allen Gasteltern und den Organisatoren Pippa Keane Bruder Richard und Sportwart Brian Freer. Er beleuchtete die nunmehr schon lange währende intensive Freundschaft. Der Deutsche Willibald Triebel hat in den Anfängen der Partnerschaft sehr viel für die Verbundenheit der Vereine getan. Der gebürtige Ostdeutsche „Bill Trible“ war nach dem Krieg der Liebe wegen in England geblieben. Ihm ist auch der gemeinsame Wanderpokal gewidmet, der von seiner Tochter gestiftet wurde und den der Verein gewinnt, der insgesamt die meisten Vergleiche englischer und deutscher Spieler gewonnen hat. In diesem Jahr war dies erneut der TTV Stadtallendorf.

Besonders zu erwähnen ist die erstmalige Teilnahme von Rollstuhlmeister Marcel Miss, der mit dem dortigen Jugendsportler und auch Rollstuhlfahrer Daniel Bullon in eine neue herzliche Freundschaft geschlossen hat. Beide planen die Teilnahme an einem europäischen Ranglistenturnier im Herbst in Paris.

 

In all den 33 Jahren haben bis heute 428 deutsche und 357 englische Mitglieder an dem Jugendaustausch der Vereine teilgenommen.  

 

Die Rückfahrt erfolgte durch den Eurotunnel in Rekordzeit von nur 11,5 Stunden, da die Fahrt dadurch  erheblich verkürzt wird. Pünktlich um 21.00 Uhr waren alle Teilnehmer wieder zu Hause. Dank auch an die Firma Dippel aus Lischeid mit ihrem Fahrer Bernd Henkel, der die gesamte Fahrt sehr angenehm und zuverlässig geleitet hat. Auch dieser war privat untergebracht.   

 

Dieser Deutsch-Englische Jugendaustausch wird schon seit Jahren erheblich von der Deutschen Sportjugend bezuschusst. Auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Stadt Stadtallendorf beteiligen sich seit Jahren mit angemessenen Zuschüssen. Auf diese Weise bleibt der Eigenanteil der Teilnehmer und des Vereins in angenehmen Grenzen.

 

Gez. Rolf-Werner Schmittdiel

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Kommentare: 2
  • #1

    Jenni Johnston (Donnerstag, 02 Februar 2017 14:08)


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